i.m.Spritzen?
Während der Prüfung zum Palliativmediziner durfte ich mich darüber aufklären lassen, daß eine intramuskuläre Injektion von Arzneimitteln grundsätzlich obsolet sei.
Nun ist aber der erlebte Alltag vor allem im hausärztlichen Notdienst ein ganz anderer.
Viele Patienten kommen mit dem ausdrücklichen Wunsch nach "einer Spritze", die sie ansonsten von ihren Haus- oder Facharzt bekommen und reagieren ausgesprochen ungehalten, wenn man Bedenken anmeldet. Der therapeutisch unerläßliche Placeboeffekt geht natürlich verloren und die Verweigerung ist auch nicht ganz einfach ohne den Kollegen nicht in den Rücken zu fallen.
Dies gilt vor allem für die Kombispritze Diclo/Dexa, die bei Rückenpatienten meistens einen sehr guten Effekt erzielt, aber leider juristisch als Kunstfehler klassifiziert wird.
Welche Ausweichstrategien haben die Kollegen?

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