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Purpura Schönlein Henoch

Dr. ...


Purpura Schönlein Henoch

18-jährige, junge Frau im Januar des Jahres 2007 an einer Purpura Schönlein Henoch erkrankt mit typischen Einblutungen in die Haut, zusätzlich bestehende gastrointestinale Symptomatik. Die junge Frau ist bisher immer gesund gewesen und erkrankte, nachdem sie einen alltäglichen Virusinfekt durchgemacht hatte. Bis zum heutigen Tage ist sie Raucherin. Nachdem vierteljähriges Zuwarten keine Veränderungen der Hauterscheinungen gebracht hatte, Versuch mit Cortison, letztendlich ohne Erfolg. Im Laufe der Zeit fiel mir auf, dass die Hauterscheinungen im Laufe der Woche abblassten, um am Feierabend erneut in voller Heftigkeit aufzutreten, ohne dass ein weiterer ursächlicher Zusammenhang eruiert werden konnte.
Die Pat. suchte dann eine homöopathisch tätige Kollegin auf, die einerseits mit Kügelchen, andererseits mit einer 1-wöchigen antibiotischenTherapie einen ausgezeichneten therapeutischen Erfolg erziehlt hat. Die Hauterscheinungen verschwanden vollständig, jedoch nur vorrübergehend und sind jetzt seit meheren Wochen in unveränderter Form wieder aufgetreten, ohne dass die zunächst erfolgreiche Therapie jetzt noch einmal gegriffen hätte.
Was kommt an Therapie für diese junge Frau in Frage, die unter ihren Hauterscheinungen, insbesondere auch in den Sommermonaten sehr gelitten hat und noch leidet?

Diskussion

3 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion, 85 Ärzte verfolgen diese Diskussion
1 von 2 Mitgliedern fanden folgenden Kommentar hilfreich:

Dr. ...Dr. ...
Endokrinologie und Diabetologie (KuJ), Neuropädiatrie

Zum weinen sollte die NIere sehr gut überwacht werden. in der Therapie von Schönlein Hennoch Komplikationen kommen neben Prednison eine hochdosierte Methylprednisolon Therapie für die Schwere Schönlein Hennoch Nephritis sowie Immunsupresssive in Frage. Persönlich habe ich eine gute Erfahrung mit Cyclosporin A bei einer schweren Cortisoresistenten Schönlein Henoch Nephropathie gemacht, welche zur schnellen und anhaltenden Remission der ERkrankung geführt hat und nach 2 Jahren Therapiedauer problemlos ausgesetzt werden konnte.

Dr. ...Dr. ...
Rheumatologie (KuJ), Neonatologie, Gastroenterologie (KuJ), Allgemeine Kinder- und Jugendmedizin

Haben Sie schon eine Hautbiopsie (Vaskulitis), und ggf. bei auffälligem Urinbefund eine Nierenbiopsie veranlasst? Erscheint mir bei dem beschriebenem Verlauf und Alter der Patientin indiziert. Möglichst ausreichend langer Abstand zu Steroidtherapie.

Dr. ...Dr. ...
FA für Allgemeinmedizin

Hat ein homöopathisches Mittel (und ich glaube, daß eher dieses die anfängliche Besserung herbeiführte) nur vorrübergehende Wirkung und bei erneuter Gabe keinen Effekt, so lag es wahrscheinlich knapp(!) daneben. Jetzt sollte die Suche nach dem genau richtigen Mittel beginnen, was aber eine harte Arbeit werden kann...Mit diesem haben Sie eine gute Chance auf anhaltende Besserung.

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Dr. Bodo Müller (Gründer von esanum)



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letzte Änderung: 8.5.2012 18:23